Gutshof

 

Vorgeschichte des Rittersitzes Repten

(aus Aufzeichnungen von Hedwig Gans Edle Herrin zu Putlitz, geb. von Leszczynska  vom Februar 1937)
 

1694

Herzog zu Sachsen, Regierender Markgraf in der Niederlausitz, Christian der Andere gibt Nicoll Gotthardt von Wohlen, Churfürstlich sächsischer Rittmeister, Reppen zu Lehe durch Handschlag am 18. Juni 1694. Bisher war Reppen in Communie von Nicoll Gotthardt von Wohlen und seinen Brüdern, von seinem Vater und Vorfahren immer  besessen.

1714

verkauft Gottfried von Briesen das von Nicoll Gotthardt von Wohlen gekaufte Rittergut Reppen an Schlosshauptmann zu Lübben, August Trütschler von Falkenstein

1719

Moritz Wilhelm Herzog zu Sachsen, Markgraf der Ober- und Niederlausitz genehmigt Verwandlung des Lehens Reppen in Erbe und  Allod, auf Antrag des August Trüstchler von  Falkenstein.

1732

bestätigt Moritz Wilhelm Herzog zu Sachsen den Verkauf des Gutes Reppen durch August Trütschler von Falkenstein  am 13. September 1730 an Obrist Lieutenant Friedrich Nicolaus von  Rahde.

1750

genehmigt Friedrich August Herzog zu Sachsen in Polen Markgraf der Ober- und Niederlausitz den Verkauf des Gutes  Reppen durch August Julius von Rahde an Amandeus Adolph von  Leipziger.

1805

bestätigt Friedrich August Herzog zu Sachsen dem Lieutenant Karl Christoph Erdmann von Rabenau das von seiner Mutter Juliane Dorothee von Rabenau geb.von Leipziger als Erbgut an sich gebrachte Repten als Erbe.

1813

August Ferdinand von Rabenau gestorben

1814

Juliane Dorothee von Rabenau geb. von Leipziger gestorben

1819

gelangt Christoph  Erdmann von Rabenau in den Besitz von Papitz und Ruben, Kreis Cottbus, durch Erbschaft seiner verstorbenen Gemahlin geb. von Bredow.
Später erbt Frau Pauline Ernestine Ottilie vermählte von Hake, Tochter erster Ehe, diesen  Besitz.
Aus erster Ehe stammt ebenfalls Carl Herrmann von Rabenau
Aus  zweiter Ehe mit Marianne Auguste von Muschwitz stammt eine Tochter: Anna Rosalie vermählte von Krakwitz.

1845
 

bestimmt Karl Christoph Erdmann von Rabenau seinem Sohn Carl Herrmann von  Rabenau und dessen Nachfolger im Gute Repten, dass auf dem sogenannte Wiesenberg  das von ihm angelegte Familienerbbegräbnis auf seine Kosten ingehörigem Stande  zu erhalten sei.

1852

Karl Christoph Erdmann von Rabenau gestorben. Carl Herrmann von Rabenau,der vorher mit seiner Gattin Louise geb. von Michtitz (kinderlos) in Lobendorfgewohnt hat, kommtin den Besitz von Repten.

1862

wird in einer gerichtlichen  Verhandlung Frau Pauline Ernestine von Haake auf Papitz als Besitzerin der  Güter Repten-Lobendorf genannt. Carl Herrmann war dem Glücksspiel derart ergeben, dass er oft in einer Nacht eine Reptener Eiche verspielte. Als der  Gärtner Leitert erfuhr, Carl Herrmann von Rabenau habe die alte 1000jährige Eiche verspielt, habe er sich sofort zu Fuß aufgemacht, dies Frau von Haake in Papitz zu melden und diese habe unverzüglich die Entmündigung ihres Bruders veranlasst.

1873

verkauft Frau von Haake geb. von Rabenau Repten-Lobendorf an Paul von Leszczynski, Oberst und Chef des Stabes  des 14.Corps.

1912

übernimmt Wolfgang zu  Putlitz-Barzkewitz die Verwaltung von
Repten-Lobendorf.

1918

Paul von Leszczynski verstorben und es erbte von ihm seine Tochter Hedwig Gans Edle Herrin zu  Putlitz Repten-Lobendorf.
 

1945

wird die Familie Putlitz enteignet und das Gut wird  zum Volkseigenen Gut

1996

übernimmt Pascal Jordan  das Gut und führt umfangreiche Renovierungsarbeitenan Schloss und Grünanlagen aus.

Der Park zu Repten soll, nach mündlicher Überlieferung auf dem Lande eines früheren Kossätengutes angelegt sein. Es wurde hierfür das Jahr  1840 genannt, also zur Zeit Karl Christoph Erdmann von Rabenau.
Die alte Eiche südlich des Beamtenhauses wurde 1864 von  den Kindern des Amtmanns Bieske als Friedenseiche gepflanzt.

Die 1937 bestandene Wegeführung wie  auch alle alten Bäume, Blutbuche, Trauerbuche (beide nicht mehr vorhanden) Eichen, Linden kommen aus der Anlagezeit des Parkes.

Paul von Leszczynski pflanzte außer einigen Ahorn nur amerikanische Eichen
.

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